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Ludwig Philipp Hahn. Ausgewählte Werke
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Ludwig Philipp Hahn (1747–1814) wurde in Trippstadt geboren und starb in Zweibrücken (Pfalz), wo er als Hofbeamter tätig war. 1784 gründete er seine eigene Druckerei. 1793 floh er im Zuge der Wirren der Französischen Revolution mit dem seit 1775 regierenden Pfalz-Zweibrücker Herzog Karl II. August Christian über den Rhein nach Mannheim. Wenig später stand Hahn wieder im Dienst der Franzosen als Gerichtsschreiber am Justiztribunal in Zweibrücken, das seit 1794 zu Frankreich gehörte. Hahn hat neben Singspielen, Balladen, Gedichten, Erzählungen und fachwissenschaftlichen Texten auch drei Dramen veröffentlicht. Sein erstes Drama Der Aufruhr zu Pisa erscheint 1776 und knüpft inhaltlich an Dante und Gerstenbergs Ugolino an. Der mit Hahn befreundete Herausgeber der Deutschen Chronik und Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791) schreibt die Vorrede dazu – das gleicht einer Empfehlung für den Kreis der jungen Sturm-und-Drang-Autoren. Noch im selben Jahr folgt das zweite Drama Graf Karl von Adelsberg (1776). 1778 erscheint sein drittes Drama Robert von Hohenecken und 1779 das Singschauspiel Siegfried. 1780 publiziert er das einaktige Singspiel Wallrad und Evchen oder die Parforsjagd. 1786 erscheint in der eigenen Druckerei der Band Lyrische Gedichte. Insgesamt erfuhren diese Texte aber eine geringe Auflage, nur wenige Exemplare sind heute noch nachweisbar. Schon 1838 war in einem zeitgenössischen Nachschlagewerk über Hahn zu lesen, er sei „ein keineswegs talentloser […] Dichter, der […] verschollen ist.“ Die Geschmacksurteile der Germanistik des 19. Jahrhunderts trugen massgeblich dazu bei, dass dies so blieb. Die hier vorgelegte Werkauswahl im Neusatz enthält Hahns drei Dramen des Sturm und Drang und Gedichte, dazu ausgewählte Rezensionen und ein umfangreiches, kommentierendes Nachwort, das die Bedeutung dieser Texte in den Kontext der Literatur des Sturm und Drang einordnet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Dante und der Italienische Ursprungsmythos
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Universität Mannheim (Seminar für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Nationale Ursprungsmythen in Europa im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergleicht man Italien mit anderen Nationalstaaten innerhalb Europas, so fällt auf, dass Italien, ähnlich wie Deutschland, erst relativ spät gegründet wurde. Aber kann man Italien deshalb gleich als 'verspätete Nation'1 bezeichnen, wo doch 'Italien' Hauptsitz der römischen Herrschaft, des Papstes und somit der katholischen Kirche ist? Italien hatte es schwer, nach 1860 als 'Neuankömmling auf dem europäischen Parkett'2 Fuss zu fassen. Anders als das ebenfalls zu dieser Zeit neugegründete Deutsche Reich, welches in bezug auf seine Politik, seine Macht und insbesondere sein Nationalbewusstsein in die von Preussen vorgefertigten Fussstapfen treten konnte.3 Zuvor wurden vor allem in den bewegten Jahre zwischen 1846 und 1848 einige Mythen und Ideen bedeutsam. So kam es, dass nach der Wahl des Kardinals Mastei-Feretti zum Papst Pius IX. (1846) innerhalb der liberalen Bewegung grosse Hoffnungen geweckt wurden und man sich 2 Jahre später in Mailand und Venedig von der Herrschaft Österreichs befreien konnte.4 Die nun vorliegende Arbeit soll sich in erster Linie damit befassen, wie im 19. Jahrhundert, trotz zahlreicher noch zu zeigender Hindernisse und Besonderheiten Italiens, ein italienisches Nationalgefühl zustande kam, und welchen Beitrag der in Italien als nationaler Mythos verehrte Dante dazu beigetragen hat. Um einen Überblick über die Situation und die Geschichte Italiens vor und vor allem im 19. Jahrhundert zu geben, wird zuvor auf die Bedeutung der Begriffe 'Nation' und 'National( itäts)bewusstsein' eingegangen. Im vierten Kapitel soll auf das sogenannte Risorgimento eingegangen werden und anschliessend die Herausbildung eines italienischen Nationalbewusstseins in dieser Zeit beleuchtet werden. Kapitel 5 zeigt die wesentlichen Elemente, die zur Herausbildung des italienischen Nationalbewusstseins beigetragen haben, bevor Kapitel 6 sich komplett der Person Dantes widmet. Abschliessend soll in Kapitel 7 vor der Schlussbetrachtung auf die Rolle des Katholizismus eingegangen werden. 1 PETERSEN, JENS: Quo vadis, Italia?, S. 29 2 ebenda, S. 29 3 vgl. ebenda, S. 29 4 PORCIANI, ILARIA: Fare gli italiani; In: FLACKE, M. (HRSG.), S. 200

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Ludwig Philipp Hahn. Ausgewählte Werke
45,30 € *
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Ludwig Philipp Hahn (1747–1814) wurde in Trippstadt geboren und starb in Zweibrücken (Pfalz), wo er als Hofbeamter tätig war. 1784 gründete er seine eigene Druckerei. 1793 floh er im Zuge der Wirren der Französischen Revolution mit dem seit 1775 regierenden Pfalz-Zweibrücker Herzog Karl II. August Christian über den Rhein nach Mannheim. Wenig später stand Hahn wieder im Dienst der Franzosen als Gerichtsschreiber am Justiztribunal in Zweibrücken, das seit 1794 zu Frankreich gehörte. Hahn hat neben Singspielen, Balladen, Gedichten, Erzählungen und fachwissenschaftlichen Texten auch drei Dramen veröffentlicht. Sein erstes Drama Der Aufruhr zu Pisa erscheint 1776 und knüpft inhaltlich an Dante und Gerstenbergs Ugolino an. Der mit Hahn befreundete Herausgeber der Deutschen Chronik und Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791) schreibt die Vorrede dazu – das gleicht einer Empfehlung für den Kreis der jungen Sturm-und-Drang-Autoren. Noch im selben Jahr folgt das zweite Drama Graf Karl von Adelsberg (1776). 1778 erscheint sein drittes Drama Robert von Hohenecken und 1779 das Singschauspiel Siegfried. 1780 publiziert er das einaktige Singspiel Wallrad und Evchen oder die Parforsjagd. 1786 erscheint in der eigenen Druckerei der Band Lyrische Gedichte. Insgesamt erfuhren diese Texte aber eine geringe Auflage, nur wenige Exemplare sind heute noch nachweisbar. Schon 1838 war in einem zeitgenössischen Nachschlagewerk über Hahn zu lesen, er sei „ein keineswegs talentloser […] Dichter, der […] verschollen ist.“ Die Geschmacksurteile der Germanistik des 19. Jahrhunderts trugen maßgeblich dazu bei, dass dies so blieb. Die hier vorgelegte Werkauswahl im Neusatz enthält Hahns drei Dramen des Sturm und Drang und Gedichte, dazu ausgewählte Rezensionen und ein umfangreiches, kommentierendes Nachwort, das die Bedeutung dieser Texte in den Kontext der Literatur des Sturm und Drang einordnet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.08.2020
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Dante und der Italienische Ursprungsmythos
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Universität Mannheim (Seminar für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Nationale Ursprungsmythen in Europa im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergleicht man Italien mit anderen Nationalstaaten innerhalb Europas, so fällt auf, dass Italien, ähnlich wie Deutschland, erst relativ spät gegründet wurde. Aber kann man Italien deshalb gleich als 'verspätete Nation'1 bezeichnen, wo doch 'Italien' Hauptsitz der römischen Herrschaft, des Papstes und somit der katholischen Kirche ist? Italien hatte es schwer, nach 1860 als 'Neuankömmling auf dem europäischen Parkett'2 Fuß zu fassen. Anders als das ebenfalls zu dieser Zeit neugegründete Deutsche Reich, welches in bezug auf seine Politik, seine Macht und insbesondere sein Nationalbewusstsein in die von Preußen vorgefertigten Fußstapfen treten konnte.3 Zuvor wurden vor allem in den bewegten Jahre zwischen 1846 und 1848 einige Mythen und Ideen bedeutsam. So kam es, dass nach der Wahl des Kardinals Mastei-Feretti zum Papst Pius IX. (1846) innerhalb der liberalen Bewegung große Hoffnungen geweckt wurden und man sich 2 Jahre später in Mailand und Venedig von der Herrschaft Österreichs befreien konnte.4 Die nun vorliegende Arbeit soll sich in erster Linie damit befassen, wie im 19. Jahrhundert, trotz zahlreicher noch zu zeigender Hindernisse und Besonderheiten Italiens, ein italienisches Nationalgefühl zustande kam, und welchen Beitrag der in Italien als nationaler Mythos verehrte Dante dazu beigetragen hat. Um einen Überblick über die Situation und die Geschichte Italiens vor und vor allem im 19. Jahrhundert zu geben, wird zuvor auf die Bedeutung der Begriffe 'Nation' und 'National( itäts)bewusstsein' eingegangen. Im vierten Kapitel soll auf das sogenannte Risorgimento eingegangen werden und anschließend die Herausbildung eines italienischen Nationalbewusstseins in dieser Zeit beleuchtet werden. Kapitel 5 zeigt die wesentlichen Elemente, die zur Herausbildung des italienischen Nationalbewusstseins beigetragen haben, bevor Kapitel 6 sich komplett der Person Dantes widmet. Abschließend soll in Kapitel 7 vor der Schlussbetrachtung auf die Rolle des Katholizismus eingegangen werden. 1 PETERSEN, JENS: Quo vadis, Italia?, S. 29 2 ebenda, S. 29 3 vgl. ebenda, S. 29 4 PORCIANI, ILARIA: Fare gli italiani; In: FLACKE, M. (HRSG.), S. 200

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.08.2020
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